Wenn Gedankenkarussell, Wut und Misstrauen den Alltag bestimmen

Mir fehlte der Lebensmut. Die anstehenden Arzttermine stressten mich, mein Gedankenkarussell drehte sich unwillkürlich und ich spürte viel Wut und Misstrauen in mir. Gleichzeitig machte ich mir seit Monaten große Sorgen um meine alte Hündin Tuula, die mich viele Jahre begleitet hatte und gesundheitlich immer schwächer wurde. Innere Ruhe finden war für mich zu diesem Zeitpunkt weit mehr als der Wunsch nach ein bisschen Entspannung. Ich wollte ruhiger werden, Gedanken loslassen können und nicht mehr auf alles reagieren müssen, was von außen auf mich einwirkte.

Kommentare konnten mich lange beschäftigen. Wenn ich mich verletzt, missverstanden oder ungerecht behandelt fühlte, ließ mich das nicht einfach wieder los. Mein Kopf arbeitete weiter, obwohl die Situation längst vorbei war. Ich ging Gespräche noch einmal durch, ärgerte mich über einzelne Sätze und kam innerlich nur schwer zur Ruhe. Innere Ruhe finden war deshalb kein schönes Ziel für irgendwann. Ich brauchte diese Ruhe wirklich.

In dieser Entwicklungsgeschichte erzähle ich, wie ich das LICHT-Besprechen erlebt habe, welche Rolle die MEVOLYs und die Frequenzen für mich spielten und woran ich später im Alltag bemerkte, dass sich etwas verändert hatte.

Innere Ruhe finden, wenn im Kopf nichts mehr stillsteht

Wenn ich meinen damaligen Zustand mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es „angekratzt“. Ich war schnell empfindlich, schnell auf Zinne und reagierte stärker, als ich es eigentlich wollte. Dafür brauchte es keine großen Konflikte. Eine Bemerkung, das Gefühl, nicht richtig verstanden worden zu sein, oder eine Situation, die ich als ungerecht empfand, konnten reichen. Danach lief mein Gedankenkarussell weiter.

Was im Außen vielleicht nach zehn Minuten erledigt war, beschäftigte mich teilweise noch Tage. Ich spielte Gespräche erneut durch und überlegte, was jemand gemeint hatte oder was ich selbst hätte anders sagen können. Innere Ruhe finden bedeutete für mich vor allem, nicht mehr jedes Wort und jede Begegnung gedanklich mit nach Hause zu nehmen. Ich wollte gelassener werden und nicht ständig das Gefühl haben, mich erklären oder verteidigen zu müssen.

Mein Gedankenkarussell stoppen wollte ich dabei nicht, indem ich Gedanken einfach wegdrücke. Innere Ruhe findenbedeutete für mich, wieder selbst bestimmen zu können, wie viel Raum etwas in mir bekommt. Denn innere Ruhe findenhieß für mich auch, Gedanken wahrzunehmen, ohne ihnen stundenlang folgen zu müssen.

Unsere erste Begegnung verunsicherte mich

Auf Petra aufmerksam geworden bin ich durch eine Freundin, die bereits bei ihr zum traditionellen Besprechen gewesen war.

Als ich Petra zum ersten Mal kontaktierte, sprach ich sie direkt auf das LICHT-Besprechen an. Zu diesem Zeitpunkt war ich ziemlich aufgelöst und wollte ihr erklären, was bei mir alles los war. So, wie ich es von Ärzten kannte, gab ich im Grunde gleich eine komplette Anamnese ab.

Ich erzähle sehr detailliert. Wenn ich etwas erlebt habe, möchte ich Zusammenhänge erklären und möglichst nichts auslassen. Bei unserem ersten Gespräch kam deshalb in kurzer Zeit eine enorme Fülle an Informationen zusammen. Petra stoppte mich irgendwann und sagte mir offen, dass ihr das zu viel sei.

Das verunsicherte mich. Ich fragte mich tatsächlich, ob das mit uns überhaupt passen würde. Schließlich wollte ich eine Begleitung, in der ich mich verstanden fühle. Nach dieser deutlichen Rückmeldung brauchte ich erst einmal Bedenkzeit.

Später sah ich diese Begegnung anders. Mir wurde bewusster, dass meine ausführliche Art zu erzählen selbst etwas mit mir zu tun hat. Lange war es für mich selbstverständlich gewesen, Erlebnisse in allen Einzelheiten wiederzugeben. Nach und nach verstand ich, dass innere Ruhe finden auch heißen konnte, nicht jede Einzelheit sofort erklären zu müssen. Das, was ich erlebt habe, wird nicht weniger wichtig, nur weil ich nicht jedes Detail erzähle.

Trotz meiner anfänglichen Unsicherheit blieb das Gefühl, dass Petra mir auf eine Weise helfen könnte, die ich so noch nicht kannte. Schließlich entschied ich mich bewusst dafür, mich auf das LICHT-Besprechen einzulassen.

Was ich mir vom LICHT-Besprechen wünschte

Vor dem ersten LICHT-Besprechen fragte Petra mich, was ich mir von unserer gemeinsamen Arbeit wünsche. Meine Antwort war ziemlich umfassend: Leichtigkeit, klare Gedanken, innere Zufriedenheit, kleine Schritte, Ruhe und Gelassenheit.

Petra sagte sinngemäß, das seien beinahe Lebensziele. Sie könne mir nicht versprechen, dass all das einfach hergestellt werden könne. Wir würden schauen, was sich zeigt und in welche Richtung sich mein eigener Prozess entwickelt.

Ich wusste vor allem, dass ich innere Ruhe finden und aus dieser ständigen inneren Unruhe herauskommen wollte. Mein Kopf sollte weniger arbeiten, und ich wollte mich nicht mehr von jeder Reaktion im Außen sofort aus dem Gleichgewicht bringen lassen. Gleichzeitig wollte ich mich nicht verbiegen. Bei sich bleiben heißt für mich nicht, alles herunterzuschlucken. Ich möchte weiterhin sagen können, wenn mir etwas nicht gefällt oder ich etwas ungerecht finde.

Entscheidend war, selbst wählen zu können, was mich wirklich betrifft, wann ich etwas ausspreche und was ich bei einem anderen Menschen lassen kann. Damit gehörte auch Abgrenzung zu meinem Wunsch nach mehr innerer Ruhe.

MEVOLYs auf meinem Weg zu mehr innerer Ruhe

Schon bevor ich mit der MEVOLY BASIS-BOX begann, kamen einzelne MEVOLYs zum Einsatz.

Ganz am Anfang nahm ich MEVOLY No. 41. Kurz vor dem ersten LICHT-Besprechen spielte außerdem MEVOLY No. 7 eine Rolle. Danach begann ich mit No. 1 und damit mit der BASIS-BOX. No. 7 und No. 41 begleiteten mich später erneut.

Gerade No. 7 wurde für mich wichtig, weil Abgrenzung ein großes Thema war. Ich reagierte empfindlich darauf, was andere sagten, taten oder in eine Situation hineinbrachten. Ein wichtiger Gedanke wurde für mich: Nicht alles, was um mich herum geschieht, muss automatisch zu meinem eigenen Thema werden.

Auch die MEVOLYs selbst nahm ich körperlich deutlich wahr. Bevor ich eine Kapsel einnahm, hielt ich sie häufig in meiner Hand. Dabei begann es zu kribbeln. Teilweise fühlte es sich fast wie kleine Stromimpulse an. Eine ähnliche Wahrnehmung hatte ich bei den Frequenzen, die Petra mir über die Distanz schickte.

Es kam vor, dass ich gerade mit Tuula spazieren ging oder einkaufen war und dieses Kribbeln spürte. Wenn ich zu Hause war, legte ich mich manchmal hin und ließ mich bewusst darauf ein. Dann empfand ich die Frequenzen als angenehm und entspannend. Diese körperliche Wahrnehmung war für mich einfach da.

Frau geht mit ihrem Hund spazieren.

Wie ich das LICHT-Besprechen erlebt habe

Kurz darauf fand mein erstes LICHT-Besprechen statt. Ich wusste vorher nicht wirklich, was mich erwartet. Petra hatte mir erklärt, wie sie arbeitet, aber einiges lässt sich schwer vorstellen, bevor man es selbst erlebt. Zum LICHT-Besprechen gehört auch das traditionelle Besprechen mit den überlieferten Heilversen. Hinzu kamen bei mir stille Phasen, die Frequenzen und die MEVOLYs.

Den ersten Termin habe ich als entspannt und rührselig erlebt. Teilweise war ich danach etwas erschöpft. Nicht so, dass ich anschließend nur noch hätte liegen können, aber ich merkte, dass dieser Termin etwas mit mir machte.

Bei einem der späteren LICHT-Besprechen hatten Petra und ich unabhängig voneinander eine sehr ähnliche Wahrnehmung. Ich sah eine gemauerte Wasserrutsche mit sehr viel Wasser. Petra hatte ebenfalls ein Bild mit Wasser wahrgenommen und brachte es in diesem Moment mit Loslassen in Verbindung. Mich erstaunte vor allem, wie nah unsere Bilder beieinanderlagen. Im Nachhinein passte dieses Bild zu dem, was sich immer deutlicher zeigte: weniger festhalten, Gedanken loslassen und nicht alles weitertragen.

Mit jedem LICHT-Besprechen fiel es mir leichter, mich auf diesen stillen Raum einzulassen. Ob ich tatsächlich mehr innere Ruhe finden konnte, zeigte sich später jedoch weniger an solchen besonderen Wahrnehmungen als an meinem ganz normalen Alltag.

Mein Gedankenkarussell wurde leiser

Mein Gedankenkarussell war vorher ständig aktiv. Wenn jemand etwas sagte, das ich ungerecht fand, wenn ich mich missverstanden fühlte oder mich ein Kommentar traf, konnte ich mich noch Tage später damit beschäftigen.

Heute ist das anders. Gedanken kann ich wesentlich schneller beiseiteschieben. Dinge, die mich früher vielleicht drei Tage beschäftigt hätten, bleiben nicht mehr so lange in mir hängen. Ich merke eher: Das ist nicht mein Problem. Ich muss mich damit nicht weiter beschäftigen.

Vor dem LICHT-Besprechen hätte ich unter „Gedankenkarussell stoppen“ wahrscheinlich verstanden, meine Gedanken kontrollieren zu müssen. Heute erlebe ich es anders. Ich muss nicht gegen sie kämpfen. Ich kann sie wahrnehmen und wieder ziehen lassen.Innere Ruhe finden heißt für mich nicht, keine Gedanken mehr zu haben. Es heißt, Gedanken loslassen zu können, bevor sie mein ganzes Inneres übernehmen.

Auch Wut und Misstrauen bekamen weniger Raum. Ich fühlte mich nicht mehr so schnell angegriffen und musste nicht sofort auf alles reagieren, was von außen kam. Irgendwann sagte ich Petra einen Satz, der diese Veränderung besser beschreibt als jede lange Erklärung:

„Das Gedankenkarussell steht nahezu still.“

Früher konnte ein Kommentar tagelang in meinem Kopf weiterlaufen. Jetzt konnte ich vieles beiseiteschieben und meinen Weg weitergehen. Das vielleicht Treffendste, was ich über diese Veränderung sagen kann, ist deshalb ganz einfach:

„Ich bin ruhiger geworden. Und ich bin nicht mehr so angekratzt.“

Innere Ruhe finden im Alltag: Ich musste nicht mehr auf alles reagieren

Wie deutlich diese Veränderung inzwischen war, merkte ich vor allem in ganz normalen Situationen. Ein Missgeschick konnte früher reichen, damit ich sofort hochfuhr. Ich war schnell genervt, reagierte heftig und ärgerte mich danach weiter. Irgendwann fiel mir auf, dass genau das nicht mehr passierte. Ich schrieb Petra: „Ich explodiere nicht mehr! Ich bin viel gelassener bei Missgeschicken.“

Selbst meine Sprache hatte sich verändert. Früher fiel in solchen Momenten das Wort „Scheiße“ ziemlich schnell. Plötzlich bemerkte ich, dass es kaum noch in meinem Vokabular vorkam. Gerade an solchen Kleinigkeiten erkannte ich, wie innere Ruhe finden im Alltag tatsächlich aussehen kann: Etwas ging schief, jemand sagte etwas Unpassendes oder eine Situation lief anders als gedacht – und ich fuhr nicht mehr sofort hoch.

Auch in Gesprächen merkte ich den Unterschied. Früher war meine Antwort häufig schon da, während mein Gegenüber noch sprach. Wenn es still wurde, fiel es mir schwer, diese Stille einfach auszuhalten. Ich konnte sehr ausführlich erzählen und hatte meistens noch etwas hinzuzufügen. Inzwischen kann ich mich eher zurücklehnen, zuhören und überlegen, ob ich überhaupt etwas sagen möchte. Ich muss nicht mehr die Alleinunterhalterin sein und nicht jedes Schweigen füllen.

Klare Kommunikation, ohne dass die Wut übernimmt

Wenn ich mich ungerecht behandelt oder nicht verstanden fühlte, war Wut früher schnell da. Heute kann ich deutlicher sagen, was mir gefällt und was nicht, ohne dass mich meine eigene Erregung sofort überrollt.

Das merke ich auch in Gesprächen mit meinem Mann. Wenn mir etwas nicht gefällt, möchte ich es weiterhin nicht totschweigen. Ich kann sagen, dass ich etwas nicht in Ordnung finde und darüber sprechen möchte. Innere Ruhe finden heißt für mich deshalb nicht, Konflikten auszuweichen oder alles hinzunehmen. Ich kann für mich einstehen und gleichzeitig ruhiger bleiben.

Mit der Zeit verstand ich immer besser, wie eng innere Ruhe finden, Gelassenheit und Abgrenzung für mich zusammengehören. Innere Ruhe finden bedeutete für mich auch, eine Grenze setzen zu können, ohne innerlich sofort in Aufruhr zu geraten. Eine Grenze muss nicht laut sein, um deutlich zu sein.

Wenn dich das Thema Grenzen und Abgrenzung interessiert, erzählt auch Claudias Entwicklungsgeschichte davon, wie wichtig es werden kann, die eigenen Bedürfnisse wieder wahrzunehmen und Grenzen zu setzen.

Warum mir andere Menschen plötzlich anders begegneten

Eine Veränderung hat mich besonders überrascht. Ich hatte zunehmend das Gefühl, dass Menschen anders auf mich reagieren. Irgendwann sagte ich zu Petra: „Die Leute sind plötzlich alle viel netter.“ Mir fiel auf, dass Menschen mich häufiger anlächelten. Beim Einkaufen, beim Spazierengehen, in der Nachbarschaft oder in ganz normalen Gesprächen erlebte ich Begegnungen anders.

Besonders deutlich wurde mir das bei einem Arzt, den ich schon lange kannte. Die bisherigen Gespräche mit ihm hatte ich häufig als oberflächlich und wenig befriedigend erlebt, entsprechend angespannt ging ich zu den Terminen. Bei einer späteren Besprechung meiner Blut- und Urinwerte erlebte ich das Gespräch vollkommen anders. Eine Punktion, die vorher im Raum gestanden hatte, war plötzlich kein Thema mehr, und auch seine Art, mit mir über meine Werte zu sprechen, empfand ich anders als zuvor. Ich saß dort und hatte wirklich das Gefühl, einem anderen Arzt gegenüberzusitzen. Ich war völlig perplex.

Ich kann im Nachhinein nicht eindeutig sagen, was alles dazu beigetragen hat. Auch ein vorheriges Gespräch mit meiner Rheumatologin könnte eine Rolle gespielt haben, weil ich ihr erzählt hatte, wie sehr mich dieser Arzt unter Druck setzte. Trotzdem blieb für mich bemerkenswert, dass ich ähnliche Veränderungen auch in anderen Begegnungen wahrnahm.

Petra sagte damals sinngemäß zu mir, dass möglicherweise nicht plötzlich alle Menschen um mich herum andere geworden seien, sondern dass auch ich ihnen inzwischen anders begegne. Innere Ruhe finden veränderte damit auch die Art, wie ich selbst in Begegnungen hineinging. Dieser Gedanke ist mir geblieben. Ich ging offenbar weniger angespannt ins Miteinander und fühlte mich nicht mehr so schnell angegriffen. Auch darin zeigte sich für mich, was innere Ruhe finden im Alltag verändern kann.

Frau sitzt auf der Bank, urban. Bild aus dem Blog "Inneren Frieden finden" von Petra Moje

Innere Ruhe finden und eine alte Prägung: „Ich habe tolle Söhne“

Ein anderes Thema lag viel tiefer. In meiner Familie war eine Vorstellung weitergegeben worden, die sich auch in mir festgesetzt hatte: Söhne seien weniger wert. Ich bekam zwei Söhne und liebe sie, und trotzdem war dieser alte Satz irgendwo in mir vorhanden. Als ich Petra bei unserem ersten Gespräch davon erzählte, musste ich weinen. Ich schämte mich dafür, dass diese Prägung überhaupt in mir war, weil meine Liebe zu meinen Söhnen und dieser alte Gedanke für mich überhaupt nicht zusammenpassten.

Im Laufe unserer gemeinsamen Zeit bemerkte ich, dass ich anders darauf schauen konnte. Irgendwann sprach ich über meine Söhne und sagte ganz selbstverständlich:

„Ich habe tolle Söhne.“

Dieser Satz war nicht vorbereitet. Er war einfach da. Der alte Gedanke fühlte sich nicht mehr so an, als müsste ich ihn weiter mit mir herumtragen. Er gehörte nicht zu dem, was ich über meine Kinder empfand.

Auch alte Überzeugungen können im Inneren weiterarbeiten, obwohl sie längst nicht mehr zu dem passen, was wir selbst fühlen. Innere Ruhe finden bedeutete für mich deshalb auch, solche alten Sätze nicht weiter in mir arbeiten zu lassen.

MEVOLY No. 7 und No. 41 blieben an meiner Seite

Neben der BASIS-BOX begleiteten mich vor allem MEVOLY No. 7 und No. 41 weiter. No. 7 verband ich mit dem Thema Abgrenzung. No. 41 brachte ich mit Situationen in Verbindung, in denen ich mich durch Einflüsse von außen oder das, was ich als Fremdenergien wahrnahm, belastet fühlte.

Ich hatte nach der Einnahme von No. 41 teilweise den Eindruck, wieder mehr eigene Energie zur Verfügung zu haben. Bei No. 7 blieb für mich die Frage wichtig: Was gehört wirklich zu mir – und was darf ich beim anderen lassen?

Mehr möchte ich daraus im Nachhinein auch nicht ableiten. Die MEVOLYs waren Teil meiner Begleitung, und ich nahm wahr, dass sich während dieser Zeit vieles in meinem Alltag veränderte.

Und plötzlich waren die Haribos nicht mehr wichtig

Eine ganz andere Veränderung war viel unscheinbarer. Ich esse gerne Haribos, Süßigkeiten gehörten für mich einfach dazu. Während der MEVOLY BASIS-BOX stellte ich plötzlich fest, dass ich kaum noch Lust darauf hatte.

Ich kann nicht erklären, warum das so war, und möchte daraus keinen Zusammenhang ableiten, den ich selbst nicht belegen kann. Es fiel mir einfach auf, weil es ungewöhnlich für mich war. Gerade solche Kleinigkeiten fand ich spannend, weil ich daran merkte, dass sich etwas verschoben hatte, ohne dass ich ständig darüber nachdenken musste.

Tuulas Tod: Innere Ruhe finden heißt nicht, keine Trauer zu spüren

Mitten in diese Entwicklung hinein starb Tuula. Ihr Tod veränderte auch den ursprünglichen Ablauf unserer Termine. Die Abstände zwischen den insgesamt drei LICHT-Besprechen wurden länger, weil diese Zeit für mich alles andere überlagerte. Ich hatte mich schon viele Monate um sie gesorgt und wusste, dass sie alt und krank war. Trotzdem war der Abschied unglaublich schwer.

Tuulas Tod war seit Langem das Schwerste, was ich erlebt habe.

Sie fehlte mir überall, und sie fehlt mir noch immer.

Deshalb fällt es mir bis heute schwer, jedes Gefühl und jede Veränderung aus diesen Wochen eindeutig zuzuordnen. Das LICHT-Besprechen, die MEVOLYs, die Frequenzen, meine gesundheitlichen Themen und gleichzeitig die Trauer um Tuula liefen nebeneinander. Vieles musste erst einmal sacken.

Petra blieb in dieser Zeit mit mir in Kontakt. Häufig waren es nur kurze Nachrichten, in denen sie mir schrieb, dass sie mir meine Frequenzen schickt. Darin lag für mich etwas Fürsorgliches. Ich wusste, da ist jemand, der gerade an mich denkt und mich begleitet. Irgendwann sagte ich darüber einen Satz, der für mich bis heute stimmt:

„Ich nehme es wie eine warme Umarmung an.“

Ich musste nicht reden, nichts sortieren und auch nicht schon wissen, wie es mir mit allem geht. Ich durfte traurig sein. Innere Ruhe finden bedeutete in dieser Zeit ganz sicher nicht, keine Trauer mehr zu spüren. Tuula fehlte mir, und daran änderte auch meine größere Gelassenheit nichts. Es half mir jedoch, nicht gegen alles gleichzeitig kämpfen zu müssen.

Weg durch Landschaft, Horizont, Bild aus dem Blogbeitrag "Innere Ruhe finden", Petra Moje

Innere Ruhe finden: Was heute wirklich anders ist

Wenn ich heute auf diese Zeit zurückblicke, kann ich noch immer nicht alles sauber einordnen. Vieles ist weiterhin in Bewegung. Was ich verändert erlebe, kann ich trotzdem klar benennen: Mein Gedankenkarussell hat sich stark reduziert, Gedanken loslassen fällt mir leichter und ich muss nicht mehr alles persönlich nehmen.

Zu Beginn wollte ich vor allem mein Gedankenkarussell stoppen und gelassener werden. Heute würde ich es anders ausdrücken: Ich muss meine Gedanken nicht bekämpfen. Ich kann klar sagen, was mir wichtig ist, Grenzen setzen und häufiger bei mir bleiben.

Innere Ruhe finden bedeutet für mich nicht, dass mein Leben plötzlich problemlos geworden ist. Menschen sagen weiterhin Dinge, die mir nicht gefallen. Ein Missgeschick passiert. Ein Gespräch läuft anders als erwartet. Und ich trauere um Tuula. Der Unterschied liegt darin, was anschließend in mir geschieht.

Ich explodiere nicht mehr. Ich bin gelassener. Ich muss nicht mehr auf alles reagieren.

Daran erkenne ich meine Veränderung.

Wenn ich heute auf diese Zeit zurückblicke, kann ich noch immer nicht alles sauber einordnen. Vieles ist weiterhin in Bewegung. Aber die Veränderungen, die ich im Alltag bemerke, kann ich klar benennen. Mein Gedankenkarussell hat sich stark reduziert. Dinge, die mich früher tagelang beschäftigt hätten, kann ich heute wesentlich schneller beiseiteschieben. Wenn ein Kommentar von außen kommt, der mich früher noch drei Tage verfolgt hätte, merke ich heute häufiger: Das ist nicht mein Problem. Es kann vorüberziehen und es ist gut.

Wut und Misstrauen nehmen deutlich weniger Raum ein. Ich fühle mich nicht mehr so schnell angegriffen und kann klarer entscheiden, was meine Aufmerksamkeit überhaupt verdient. Gedanken loslassen fällt mir leichter, und ich muss nicht mehr alles persönlich nehmen. Mehr innere Ruhe im Alltag zeigt sich für mich darin, dass nicht mehr auf jedes Gefühl sofort eine Reaktion folgen muss.

Zu Beginn wollte ich gelassener werden und mein Gedankenkarussell stoppen. Heute würde ich das anders formulieren. Ich muss meine Gedanken nicht bekämpfen. Ich kann sie eher ziehen lassen. Ich kann klar kommunizieren, Grenzen setzen und trotzdem bei mir bleiben. Innere Ruhe finden bedeutet für mich heute nicht, dass mein Leben plötzlich problemlos geworden ist.

Menschen sagen weiterhin Dinge, die mir nicht gefallen. Ein Missgeschick passiert. Ein Gespräch läuft anders als erwartet. Und ich trauere um Tuula. Der Unterschied liegt darin, was anschließend in mir geschieht. Ich explodiere nicht mehr. Ich bin gelassener. Ich muss nicht mehr auf alles reagieren.

Genau daran erkenne ich meine Veränderung. Innere Ruhe finden ist für mich heute kein abstraktes Ziel mehr. Ich erkenne diese innere Ruhe daran, wie ich mit meinem ganz normalen Leben umgehe. Ich kann häufiger bei mir bleiben, auch wenn um mich herum etwas geschieht.

Petra Moje sitzend, leicht lächelnd. Blogbeitrag: Inneren Ruhe finden

Mein Blick auf Tanjas Entwicklung

Aus meiner Wahrnehmung lag hinter Tanjas Bedürfnis, alles sehr genau zu erklären, mehr als ihre lebhafte Art zu erzählen. Sie hatte mir von einem liebevollen Elternhaus berichtet und gleichzeitig davon, wie stark Leistung in ihrer Kindheit bewertet wurde. Selbst eine gute Schulnote konnte mit der Frage verbunden sein, warum es keine Eins geworden war. Ich hatte den Eindruck, dass sie früh gelernt hatte, sehr genau zu zeigen, was sie geleistet, erlebt und verstanden hatte.

Mir ging es nie darum, Tanja leiser zu machen. Innere Ruhe finden sollte für sie nicht bedeuten, weniger lebendig oder weniger klar zu werden. Ihre Lebendigkeit gehört zu ihr. Interessant war für mich vielmehr, dass sie zunehmend selbst auswählen konnte, was in einem Gespräch wirklich wichtig war. Sie hörte mehr zu, ließ Stille eher stehen und musste nicht mehr jede Einzelheit erklären. Innere Ruhe finden zeigte sich damit auch darin, dass der innere Druck geringer wurde, ohne dass Tanja etwas von ihrer Klarheit oder Persönlichkeit verlor.

Innere Ruhe finden bei hoher Sensitivität

Tanja nimmt Stimmungen und Zwischentöne sehr fein wahr. Diese Sensitivität wollte ich nicht verändern. Sie gehört zu ihr und ist zugleich eine besondere Fähigkeit.

Entscheidend war aus meiner Sicht, ob jede Wahrnehmung unmittelbar eine starke innere Reaktion auslösen muss. Im Laufe unserer gemeinsamen Zeit erlebte ich Tanja zunehmend ruhiger und sortierter. Zwischen dem, was von außen kam, und ihrer eigenen Antwort entstand mehr Spielraum. Sie konnte weiterhin deutlich sagen, wenn ihr etwas nicht gefiel, ohne dafür innerlich sofort auf hundert sein zu müssen.

Gelassener werden und gleichzeitig bei sich bleiben schlossen sich für sie nicht länger aus. Genau darin sehe ich einen wesentlichen Teil ihrer Entwicklung.

Was beim LICHT-Besprechen Raum bekam

Beim LICHT-Besprechen verbinde ich das traditionelle Besprechen mit den Heilversen, die mir mein Großvater überliefert hat, mit stiller Wahrnehmung, Frequenzen und – wenn es für den jeweiligen Menschen passt – individuell ausgewählten MEVOLYs.

Was sich dabei zeigt, betrachte ich aus meinem energetischen und spirituellen Verständnis heraus. Das LICHT-Besprechen ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnostik. Ebenso wichtig ist mir, Veränderungen nicht vorschnell einem einzelnen Termin, einer Frequenz oder einem bestimmten MEVOLY zuzuschreiben. Ich schaue auf das Gesamtbild und darauf, was der Mensch selbst in seinem Alltag wahrnimmt.

Bei Tanja waren Abgrenzung, innere Anspannung und die Frage, was sie bei sich behalten und was sie beim anderen lassen kann, zentrale Themen. Die MEVOLYs waren ein Teil dieser Begleitung. Wenn du MEVOLYs selbst kennenlernen möchtest: Über meinen persönlichen Empfehlungslink erhältst du 10 % Rabatt. Den Link findest du auf meiner MEVOLY-Seite.

Für mich wurde im Verlauf dieser Wochen immer deutlicher, wie eng innere Ruhe finden und Abgrenzung miteinander verbunden sein können. Nicht alles, was wir wahrnehmen, müssen wir übernehmen. Nicht jede Stimmung und nicht jede Reaktion eines anderen Menschen muss in uns weiterleben.

Was mich an Tanjas Entwicklung besonders berührt

Ein Satz ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:

„Ich habe tolle Söhne.“

Zu Beginn unserer gemeinsamen Zeit war das dahinterliegende familiäre Thema noch mit Tränen und Scham verbunden. Später kam dieser Satz ganz selbstverständlich. Gerade diese Selbstverständlichkeit hat mich berührt.

Ebenso nah ist mir Tanjas Satz:

„Ich nehme es wie eine warme Umarmung an.“

In der Zeit nach Tuulas Tod bestand Begleitung für mich vor allem darin, da zu sein, ohne von Tanja zu verlangen, dass sie etwas verstehen, sortieren oder verändern müsse. Dieser Satz ist mir deshalb geblieben.

Beide Momente zeigen für mich etwas Wesentliches: Innere Ruhe finden muss nicht spektakulär aussehen. Sie kann sich in einem Satz zeigen, der plötzlich leicht ausgesprochen wird, oder darin, dass ein Mensch in einer schweren Zeit nicht zusätzlich gegen das kämpfen muss, was ohnehin da ist.

Was ich heute bei Tanja sehe

Wenn ich heute auf unsere gemeinsame Zeit zurückblicke, sehe ich keine Frau, bei der plötzlich alle Schwierigkeiten verschwunden sind. Tanja bleibt sensitiv. Sie erlebt weiterhin gesundheitliche Themen, Konflikte und die Trauer um Tuula. Gerade deshalb empfinde ich ihre Entwicklung als glaubwürdig.

Was sich verändert hat, zeigt sich für mich vor allem darin, wie Tanja mit dem umgeht, was von außen auf sie einwirkt. Innere Ruhe finden bedeutet bei ihr heute ganz konkret, nicht mehr jede Reaktion im Außen mit sich weitertragen zu müssen. Gerade daran wird sichtbar, dass innere Ruhe finden im Alltag etwas sehr Praktisches sein kann.

Das Leben muss nicht still werden, damit es in uns ruhiger werden kann. Es wird weiterhin Situationen geben, die uns berühren, ärgern oder traurig machen. Entscheidend ist, ob wir uns darin verlieren oder wieder zu uns zurückfinden.

Liebe Tanja, es war und ist mir eine große Freude, dich auf diesem Stück deines Weges begleiten zu dürfen. Danke für dein Vertrauen, deine Offenheit und dafür, dass du auch die Momente mit mir geteilt hast, in denen noch überhaupt nichts sortiert war.

Erkennst du dich in Tanjas Geschichte „Innerer Ruhe finden“ wieder?

Kennst du ein Gedankenkarussell, das sich kaum abschalten lässt? Beschäftigen dich Bemerkungen oder Konflikte noch lange, obwohl die eigentliche Situation längst vorbei ist? Fällt es dir schwer, Gedanken loszulassen, dich besser abzugrenzen oder ruhig bei dir zu bleiben, wenn du dich verletzt oder ungerecht behandelt fühlst?

Innere Ruhe finden bedeutet nicht, dass dich nichts mehr berühren darf. Tanjas Entwicklung zeigt, wie sich mehr Gelassenheit im Alltag daran bemerkbar machen kann, dass du nicht mehr auf alles reagieren musst, klarer kommunizieren kannst und bewusster entscheidest, was du überhaupt noch mit dir weitertragen möchtest.

Wenn du dich in Tanjas Entwicklungsgeschichte wiedererkennst und wissen möchtest, ob das LICHT-Besprechen auch zu deinem eigenen Thema passen könnte, findest du hier weitere Informationen zu meinem LICHT-Besprechen.

Wenn du zuerst weitere persönliche Rückmeldungen lesen möchtest, findest du hier meine Besprechen Erfahrungen.

Schreib mir gern in die Kommentare, was Tanjas Geschichte „Innere Ruhe finden“ in dir berührt. Wie erlebst du innere Unruhe oder kreisende Gedanken? Was hilft dir dabei, gelassener zu werden und wieder mehr bei dir zu bleiben? Ich freue mich auf den Austausch mit dir.

❤️ Herzlichst … Petra Moje

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Über die Autorin Petra Moje

Petra Moje

Petra Moje ist Autorin, ehemalige Heilpraktikerin, Psychoinformatiologin B.Sc. sowie langjährige Business-Trainerin und Coach. Seit mehr als 35 Jahren arbeitet sie mit den traditionellen Heilversen ihres Opas. Heute begleitet sie Menschen beim traditionellen Besprechen ausschließlich über die Ferne und persönlich am Telefon.

In ihrem Buch „Besprechen lernen. Ein Leitfaden.“ macht sie dieses überlieferte Erfahrungswissen verständlich und praxisnah zugänglich.

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Das traditionelle Besprechen ersetzt keine medizinische oder psychologische Diagnose oder Behandlung. Ich gebe keine Heilversprechen. Beschwerden sowie unklare oder auffällige Veränderungen sollten ärztlich abgeklärt werden. Medizinisch notwendige Untersuchungen oder Behandlungen dürfen wegen des Besprechens weder unterlassen noch ohne ärztliche Rücksprache verändert oder beendet werden.

Persönliche Erfahrungen und Rückmeldungen in meinen Beiträgen beschreiben individuelle Verläufe. Daraus lässt sich nicht ableiten, dass andere Menschen dieselben Erfahrungen machen oder vergleichbare Veränderungen erleben.

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