Aus aktuellem Anlass heute eine Geschichte, die sich auf ein persönliches Erlebnis von mir bezieht.

Vorab: Ihr wisst alle, dass mit dem Fortschreiten der Technik überall auch die Zahl der möglichen Problemquellen gestiegen ist. Genau diese Entwicklung wurde mir heute Morgen zum Verhängnis. Nach dem Einkaufen kam ich ins Parkhaus zurück, drückte auf den Fernbedienungsknopfs meines Funkschlüssels und dann… ging die Alarmanlage los! Ihr könnt euch vorstellen, was das für eine unangenehme Situation war, als der laute Ton durch das Parkhaus schallte. Ich stand hilflos daneben und wusste nicht, was ich tun sollte. Erneut drückte ich den Knopf verzweifelt. Als ob mich das Auto noch verhöhnen wollte, ging dann plötzlich auch noch die hintere Scheibe halb herunter, wie von Geisterhand. Glücklicherweise funktionierte mein Handy in dem Parkhaus, so dass ich noch bei meinem Autohändler anrufen konnte. Doch Fehlanzeige: Sie hätten gerade keine Zeit und würden mich zurückrufen. Dabei kann ihnen der Lärm bei mir im Hintergrund ja kaum verborgen geblieben sein. Irgendwann gelang es mir dann, das Auto mechanisch mit dem Schlüssel zu öffnen. Das ohrenbetäubende Geräusch ging weiter, während ich ratlos einstieg.


Ein wertvolles Tool als Retter in der Not – die Ratz-Fatz-Technik

In diesem Moment kam mir endlich meine jahrzehntelange Erfahrung als Business-Trainerin in den Sinn. Ich hatte doch selbst extra für solche Situationen, in denen man macht- und hilflos ist ein tolles Tool im Rahmen meiner Ratz-Fatz-Technik entwickelt. Bewusst zwang ich mich dazu, mich zu entspannen, die erstaunten Blicke der vorbeigehenden Passanten zu ignorieren und meine Gedanken zu sammeln. Im Nachhinein wundert es mich ohnehin, dass mich niemand von den anderen Autofahrern ansprach, da meine Alarmanlage nun schon seit gut einer Viertelstunde das Parkhaus beschallte.

Eigentlich hätte ja jemand fragen können, ob das überhaupt mein Auto war, oder ob ich Hilfe bräuchte. Starten ließ sich der Wagen immer noch nicht. Also schickte ich Wünsche nach oben. „Wer immer da ist um mir zu helfen, möge bitte jetzt machen dass alles hier wieder funktioniert“ memorierte ich. Am Ende schickte ich diese Matrix nach oben ab und hatte schon im gleichen Moment neue Zuversicht. Nun probierte ich es erneut. Sofort verstummte das Geheule und das Auto ließ sich wieder ganz normal starten, so als sei nichts geschehen. Später googelte ich danach, wo das Problem gelegen haben könnte. Ergebnis: Ganz viele verschiedene Ursachen wären in Frage gekommen, es gab die unterschiedlichsten Tipps und Ratschläge, angefangen von „Batterie war leer“, „Schlüssel muss neu programmiert werden“ doch letztendlich scheint es sich bei meinem Problem um eines zu handeln, dessen Ursache auch Techniker nicht klar benennen können. Es hängt mit der Komplexität unserer Welt zusammen, dass wir immer mal auf Alltagsrätsel stoßen, die wir nicht lösen können, dass wir immer mal in Situationen kommen, in denen wir uns selbst nicht helfen können und auch niemand anders da ist. Ich bin weit davon entfernt, euch zu raten, mit den Tools aus meinem System euer Auto zu reparieren, nein! Aber – und das ist entscheidend für euren Blick auf die Welt und dafür, dass ihr euch nicht mehr machtlos fühlt – es gibt Mittel und Wege, mit der täglichen Unbill des Lebens so umzugehen, dass euch auch ein Erlebnis wie meines heute im Parkhaus stärken kann.

Euch Ratz-Fatz: Intelligent, bewusst, wirksam! allseits gute Fahrt heute!

 

Mehr Informationen zur Ratz-Fatz-Technik und den vielen verschiedenen Quick-Tipps und SelbstCoaching-Tools erhältst du hier.

 

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