Immer wieder bekomme ich Rückmeldungen, die sich darauf beziehen, dass jemand die Tools meiner Ratz-Fatz-Technik spontan im Alltag hilfreich einsetzen konnte. Das deckt sich auch mit meinen eigenen Erfahrungen. In ganz vielen Situationen kann das, was im Webinar theoretisch erklärt wurde, ganz praktisch weiterhelfen. Gezielt will ich hier künftig in regelmäßiger Folge mit Geschichten aus dem Alltag untermauern, was sich in vielen Jahren meiner Tätigkeit als Business-Trainerin & Coach besonders wirkungsvoll gezeigt hat: die alltagstauglichen, leicht umsetzbaren Tools und die einzelnen Werkzeuge der Ratz-Fatz-Technik.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Ratz-Fatz-Technik ist der glückliche Start in den Tag.

Wir programmieren uns so, dass wir uns den Tag über gut fühlen und bei uns selbst sind.

Manchmal stehen dem aber äußere Umstände entgegen. Mir ist es neulich passiert, dass ich besonders früh aufstehen musste, weil ich meine Tochter zum Zug bringen wollte. Weil ich dann ohnehin schon unterwegs war, beschloss ich, im Anschluss gleich einkaufen zu gehen. Schon während ich meinen Einkaufszettel abarbeitete, merkte ich, dass mit mir etwas anders war als sonst. Weil ich ein gutes Gespür dafür habe, ob eine negative Emotion von mir selbst oder einer anderen Person ausgeht, sah ich mich genauer um. Da gab es eine Frau, mit der hatte ich vor der Tür des Supermarktes, während wir darauf warteten, dass er öffnete, ein paar Worte gewechselt. Als die Tür aufging, liefen wir also automatisch quasi hintereinander her durch die Gänge. Ganz bewusst bog ich ab, um zu sehen, ob sich diese Gefühle veränderten. Tatsächlich war der unangenehme Einfluss verschwunden. Ein paar Minuten später kehrten die Empfindungen schlagartig zurück. Ich sah mich um, und tatsächlich, die Frau stand wieder genau hinter mir. Vielleicht kennt ihr alle solche Tage, an denen man dünnhäutig ist und sich die Emotionen der anderen zu eigen macht? Ich wusste, dass ich – mangels der sonst üblichen Vorbereitung am Morgen – in diesem Moment dringend etwas brauchte, um mich abzugrenzen. Und wieder half mir ein Werkzeug aus meinen Seminaren: Wenn jemand anders Einfluss auf mich hat – ob gewollt oder ungewollt – dann verbindet uns etwas. Es hilft, sich diese Verbindung als goldenes Band zwischen uns beiden vorzustellen. Meine Technik, um dieses Band zu zerteilen, mag etwas spirituell anmuten. Ich stelle mir vor, wie ein Engel dieses Band durchtrennt und sage innerlich „Gehe hin in Liebe“. Ihr könnt euch auch ein anderes Bild dazu machen, das für euch persönlich diese Ablösung verdeutlicht. Wichtig ist, dass ihr damit ganz schnell die Situation beenden könnt.

Probiere es einfach aus!

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