Drei Jahre lang begleiteten ihn die Flachwarzen. Dann begann sich innerhalb weniger Wochen etwas grundlegend zu verändern.
Flachwarzen begleiteten Simon fast drei Jahre. Was zunächst mit einzelnen kleinen Stellen begann, breitete sich mit der Zeit immer weiter aus – im Gesicht, an den Händen und schließlich auch an anderen Körperstellen. Im Sommer 2026 erreichten die Flachwarzen bei dem achtjährigen Jungen ein Ausmaß, das seine Mutter Tina so noch nicht erlebt hatte. In dieser Entwicklungsgeschichte erzählt sie selbst, wie Simon mit den sichtbaren Hautveränderungen umging, was die Familie bereits versucht hatte, warum sie schließlich nach einem anderen Weg suchte und wie Simon das traditionelle Besprechen erlebte.
Flachwarzen werden auch als juvenile Warzen oder juvenile Flachwarzen bezeichnet. Bei Simon waren sie längst mehr als ein kleines Hautthema. Gerade die Flachwarzen im Gesicht und an den Händen wurden in diesem Sommer so auffällig, dass sie zunehmend seinen Alltag bestimmten.
Fast drei Jahre Flachwarzen – bis dieser Sommer alles veränderte
Das erste Mal haben wir Simons Flachwarzen vor ungefähr drei Jahren bemerkt. Anfangs waren es nur einzelne Stellen im Gesicht, vor allem am Kinn. Gleichzeitig hatte er an fast jedem Finger entlang des Nagelbetts viele kleine Warzen und vereinzelt auch welche auf den Handrücken. Damals war das noch überschaubar und für uns längst nicht so belastend wie später.
Über die Jahre fiel uns allerdings immer wieder etwas auf: Sobald es im Frühling wärmer wurde und die Sonne regelmäßiger da war, veränderte sich seine Haut. Spätestens ab Mai, wenn auch die Freibadsaison begann, hatte ich das Gefühl, dass die Flachwarzen regelrecht explodierten. Es schien, als würden täglich neue dazukommen.
In diesem Sommer war es anders als in den Jahren zuvor. Die Flachwarzen wurden so massiv, dass ich irgendwann nicht einmal mehr hätte sagen können, wie viele es überhaupt waren. Gerade sein Gesicht war übersät. Am Kinn war es besonders schlimm, aber auch rund um den Mund, auf der Stirn und im Bereich der Ohren waren sehr viele zu sehen. Dazu kamen die Flachwarzen an den Händen und auf den Handrücken, später zogen sich einzelne Stellen bis in Richtung der Ellbogen. Auch am Fuß und vereinzelt an den Beinen waren Warzen sichtbar.


Ausgangszustand Gesicht – Flachwarzen am Kinn- und im Mundbereich
Ausgangszustand Hände
Als ich Petra schließlich kontaktierte, sahen manche Hautstellen auch nicht mehr so aus wie die typischen kleinen, eher flachen Warzen, die wir aus den Jahren zuvor kannten. Einige waren deutlich gerötet und stärker erhaben. Vor allem die große Zahl der Flachwarzen im Gesicht ließ sich irgendwann nicht mehr übersehen.
„Was hast du denn da im Gesicht?“
In den ersten beiden Jahren war Simon erstaunlich unkompliziert mit den Flachwarzen umgegangen. Sie waren weniger ausgeprägt und ich hatte den Eindruck, dass er damit recht gut leben konnte. Er ist ein selbstbewusster, standhafter Junge, der vieles wegstecken kann.
In diesem Sommer änderte sich das. Immer häufiger wurde er von anderen Kindern angesprochen, später auch von Erwachsenen. Irgendwann waren das keine gelegentlichen Bemerkungen mehr. Die Flachwarzen waren so deutlich sichtbar, dass Simon immer wieder erklären sollte, was mit seiner Haut los war – und genau das wollte er nicht.
Er sagte dann zum Beispiel, dass er das Chlorwasser nicht vertrage oder empfindlich auf die Sonne reagiere. Teilweise antwortete er einfach, dass er selbst nicht wisse, was das sei. Hauptsache, das Gespräch war möglichst schnell beendet. Ich merkte, dass er sich schämte.
Für Simon fühlte es sich zunehmend so an, als müsse er sich wegen seines Aussehens rechtfertigen. Beim Spielen, in der Schule oder überall dort, wo Kinder ganz direkt fragen, konnte er den sichtbaren Flachwarzen kaum ausweichen. Er wollte nicht sagen: „Ich habe Warzen.“
Auch für mich als Mutter war das schwierig. Das Wort Warzen ist bei vielen Menschen noch immer mit Vorstellungen verbunden, die mit mangelnder Hygiene oder fehlender Pflege zu tun haben. Ich hatte deshalb ebenfalls immer wieder das Gefühl, erklären zu müssen, was mein Sohn da im Gesicht hat. Und ich merkte, wie sehr mich die Vorstellung beschäftigte, dass andere Simon wegen seiner Haut bewerten könnten.
Die Situation wurde für mich immer belastender
In den Jahren zuvor hatte ich mir zwar Gedanken gemacht, aber die Situation noch nicht als bedrückend erlebt. Die Flachwarzen waren weniger auffällig gewesen und ich hatte gehofft, dass sich das Hautbild irgendwann von selbst wieder beruhigen würde.
Dieser Sommer war anders. Irgendwann ertappte ich mich bei dem Gedanken, dass ich mich beinahe darauf freute, wenn die Sonne wieder weniger wird und der Sommer vorbei ist – einfach in der Hoffnung, dass Simons Haut dann wieder ruhiger wird.
Gleichzeitig kam die Angst dazu, dass es diesmal vielleicht nicht so sein würde. Was, wenn die Flachwarzen im Winter nicht wieder verschwinden? Was, wenn sie bleiben oder sogar noch mehr werden? Diese Gedanken haben mir wirklich Kopfschmerzen bereitet.
Ich kenne bei mir außerdem dieses Thema, dass ich Angst davor habe, wie mein Kind von anderen Menschen bewertet wird. Was denken sie über ihn? Wie schauen sie ihn an? Und plötzlich war genau diese Frage ständig mitten in unserem Alltag.
Rückblickend hatte ich auch das Gefühl, dass ich immer stärker gegen die Flachwarzen angekämpft habe. Ich wollte unbedingt, dass sie verschwinden. Wir beschäftigten uns immer intensiver damit, suchten immer neue Möglichkeiten und gleichzeitig schien Simons Haut in diesem Sommer immer heftiger zu reagieren. Ob zwischen diesen Dingen tatsächlich ein Zusammenhang bestand, kann ich nicht sagen. Für mich fühlte es sich damals aber so an, als würden wir immer tiefer in dieses Thema hineinrutschen.
Flachwarzen waren in unserer Familie nicht unbekannt
Irgendwann begann ich mich zu fragen, warum uns dieses Thema schon wieder begegnete. Simon war nämlich nicht der Erste in unserer Familie, der Flachwarzen hatte.
Auch sein älterer Bruder war als Kind betroffen. Bei ihm saßen die Warzen ausschließlich im Gesicht und waren längst nicht so stark ausgeprägt wie bei Simon. Auch damals hatten wir einiges ausprobiert. Dann geschah etwas, das ich bis heute nicht erklären kann: Innerhalb von ungefähr zwei Wochen verschwanden die Warzen spontan.
Im Gespräch mit meiner Mutter erinnerte ich mich schließlich daran, dass auch ich selbst als Kind Flachwarzen gehabt hatte. Bei mir waren die Innenseiten der Oberschenkel betroffen. Damals wurden die Warzen mit einem Skalpell abgeschabt – an die Schmerzen kann ich mich bis heute erinnern. Danach kamen die Flachwarzen bei mir allerdings nicht zurück.
Damit begegnete uns das Thema inzwischen zum dritten Mal. Ich begann nach möglichen Zusammenhängen zu suchen und fragte mich, ob hinter diesem wiederkehrenden Muster etwas liegen könnte, das ich bisher nicht erkannt hatte. Ich beschäftigte mich intensiv mit mir selbst und machte sogar eine systemische Familienaufstellung. Einen eindeutigen roten Faden fand ich trotzdem nicht.
Was wir gegen die Flachwarzen bereits versucht hatten
Bevor ich mich an Petra wandte, hatten wir bereits vieles ausprobiert. Ich versuchte, Simon von innen zu unterstützen, beschäftigte mich mit seinem Immunsystem und dem Darm, machte mit ihm Basenbäder und probierte verschiedene Tinkturen und Nahrungsergänzungen aus. Auch Entgiftung war ein Thema. Abends, wenn Simon bereits schlief, sprach ich Meditationen für ihn, weil ich das Gefühl hatte, ihn auch auf dieser Ebene unterstützen zu wollen.
Natürlich ließen wir seine Haut auch medizinisch abklären. Beim Hautarzt bestätigte sich die Diagnose Flachwarzen. Simon erhielt eine säurehaltige Behandlung, die die Abschälung beziehungsweise Erneuerung der Haut unterstützen sollte.
Wir probierten sie ungefähr anderthalb Wochen aus. Simon empfand die Anwendung jedoch als sehr unangenehm und schmerzhaft, seine Haut reagierte empfindlich. Gleichzeitig hatte ich immer stärker das Gefühl, dass dieser Weg für uns nicht stimmig war, und brach die Behandlung schließlich ab. Mir ist dabei wichtig, etwas klarzustellen: Ich kann nicht sagen, ob die Behandlung bei längerer Anwendung gewirkt hätte. Dafür haben wir sie nicht lange genug durchgeführt. Für mich war lediglich irgendwann der Punkt erreicht, an dem ich wusste: Ich möchte noch nach einer anderen Möglichkeit suchen.
Warum ich mich schließlich für Petra entschied
Das traditionelle Besprechen war für mich grundsätzlich nichts völlig Fremdes. Ich hatte bereits viel darüber gehört und gelesen. In Österreich ist dafür auch die Bezeichnung Warzen wenden gebräuchlich. Deshalb begann ich gezielt nach jemandem zu suchen, der Erfahrung mit dem Besprechen von Warzen hatte.
Ich kontaktierte mehrere Menschen und schaute mir an, wie sie arbeiteten. Entscheidend war für mich nicht nur das Angebot selbst, sondern auch, wie sich der Kontakt anfühlte. Bei solchen Entscheidungen ist mir die persönliche Ebene sehr wichtig. Ich möchte den Menschen irgendwie fühlen. Wie spricht jemand? Wie erklärt er seine Arbeit? Wie fühlt sich der Kontakt an?
Bei den ersten Menschen, die ich angeschrieben hatte, bekam ich zwar Informationen, aber für mich passte es nicht richtig. Die Antworten waren teilweise sehr kurz. Mir wurde auch gesagt, dass bei einem solchen Verlauf viele Termine notwendig sein könnten. Das war für mich grundsätzlich kein Problem, aber trotzdem fehlte mir etwas.
Dann bin ich eher zufällig auf Petras Instagram-Profil gestoßen. Die Bilder haben mich angesprochen und ich habe ihr geschrieben. Ich meine, Petra hat mir direkt mit einer längeren Sprachnachricht geantwortet. Ich habe diese Nachricht angehört und schon nach kurzer Zeit war da dieses Gefühl: Hier ist es anders.
Petra hat mir erklärt, wie sie arbeitet, Hintergründe genannt und von Erfahrungen mit dem Besprechen erzählt. Gleichzeitig hat sie ganz offen gesagt, dass sie mir bei dieser massiven Ausprägung nichts versprechen kann. Gleichzeitig hat sie ganz offen gesagt, dass sie mir bei dieser massiven Ausprägung nichts versprechen kann. Simon hatte eben nicht sechs, sieben oder fünfzehn einzelne Warzen. Dieses Ausmaß war etwas anderes.
Auch sie sagte mir, dass bei Flachwarzen, die schon so lange bestehen, durchaus mehrere Termine nötig sein könnten. Aber genau diese Offenheit hat mir Sicherheit gegeben. Ich hatte nicht das Gefühl, dass mir jemand ein schnelles Ergebnis verspricht. Ich hatte das Gefühl, hier zählt wirklich Simon.
Sehr schnell dachte ich: Ich hoffe einfach, dass Simon dafür offen ist. Denn ich glaube, hier sind wir richtig.
AUDIO 1: Warum hast du dich beim Besprechen der Flachwarzen schließlich für mich entschieden?
Transkript der 1. Sprachnachricht von Tina
Auf der Suche nach Hilfe beim Besprechen der Flachwarzen
„Ich habe vorher mehrere Menschen kontaktiert und für mich ist immer ganz wichtig, dass ich so diesen Menschen einfach fühle und dass die Chemie irgendwie total passt. Und was mir immer am allerwichtigsten ist auch so, dass ich ja einfach irgendwie auch so diese Stimme höre. Und die anderen Menschen, die ich kontaktiert habe, die waren halt sehr kurz angebunden, haben mir dann auch direkt gesagt, dass es hier viele Behandlungen braucht, was grundsätzlich für mich absolut okay ist und verständlich ist, aber irgendwie hat sich das nicht richtig angefühlt. Und per Zufall bin ich dann auf deinen Instagram-Profil gekommen und fand die Bilder wunderschön und ich habe dich dann gleich kontaktiert und ich meine, dass du direkt auch mit Sprachnachricht geantwortet hast. Und es war, glaube ich, ein fünf-Minuten-Podcast und ich habe diese Sprachnachricht angehört und ich habe mich so gefühlt und du hast mir das so gut erklärt und das war sofort für mich so eine Vertrauensbasis.“
Vertrauen in das Besprechen chronischer Flachwarzen
„Und auch du hast mir gesagt, dass es hier mehrere Termine brauchen könnte, vor allem wenn das so chronische Warzen sind, die schon länger bestehen. Aber ich hatte das Gefühl, dass du so… ich hatte wirklich das Gefühl, die sagt das, weil sie wirklich das allerbeste Ergebnis für uns erzielen möchte. Und ich habe nach den ersten Sekunden schon gehofft, dass Simon wirklich offen dafür ist, weil ich so das Gefühl gehabt habe: und da sind wir jetzt richtig und da werden wir unsere Ergebnisse erzielen und da werden wir unseren Erfolg haben, so ganzheitlich. Es hat sich so richtig angefühlt.
Ja, vor allem auch, dass du mir wirklich auch immer so diese Hintergründe erklärt hast und Beispiele gegeben hast und mir einfach jeglichen Impuls gegeben hast zu diesem Moment, den ich da einfach gebraucht habe. Und wie gesagt, die Energie dahinter ist mir immer extrem wichtig und das habe ich zu 100 Prozent gefühlt, dass hier auch wirklich das Resultat zählt und es hier nicht um Massenabfertigung geht oder darum geht, irgendwelche Versprechen zu machen.
Es war halt auch eine sehr ausgeprägte Form der Simon, die man vielleicht jetzt nicht so alltäglich hat. Auch das hast du mir gesagt, dass viele Menschen sich halt vielleicht so sechs, sieben oder vielleicht auch mal 15 einzelne Warzen haben, aber in diesem großen Ausmaß kannst du natürlich auch nichts versprechen. Aber du hast immer gesagt, du wirst dein Allerbestes geben. Und das hat mir auf alle Fälle das Gefühl gegeben, dass das passt auf jeden Fall.“
Flachwarzen besprechen: als Menschen gesehen und persönlich begleitet
„Und vor allem hatte ich auch immer das Gefühl, dass wir keine Kunden sind, sondern immer so das Gefühl, also nicht das Gefühl, du würdest irgendwie mit uns Geld machen wollen, sondern in erster Linie wirklich das Resultat im Vordergrund stand. Ich hatte einfach das Gefühl, dass wir nie Kunden waren. Ich weiß nicht, ob ich das jetzt schon erwähnt habe. Ich hatte nie das Gefühl, dass wir Kunden waren, sondern du hast uns einfach ganzheitlich irgendwie so als Menschen gesehen und du hast mich gesehen und du hast Simon gesehen, du hast uns zugehört und war einfach im Gesamtpaket genau so, wie ich es mir einfach erhofft und gewünscht habe.
Für mich stand damit fest, dass ich diesen Weg mit Petra gehen wollte. Jetzt sollte Simon selbst entscheiden, ob er das Besprechen ebenfalls ausprobieren möchte.“
Simons Entscheidung, das Besprechen und der Apfel
Simon wollte selbst entscheiden
Mir war wichtig, Simon nicht einfach mitzunehmen, sondern ihn einzubeziehen. Schließlich ging es um seine Haut und darum, ob er sich auf das Besprechen überhaupt einlassen wollte. Ich überlegte deshalb eine Weile, wie ich einem achtjährigen Jungen erklären kann, was ich gefunden hatte – nicht kompliziert und nicht mit langen Erklärungen, sondern so, dass Simon für sich entscheiden konnte, ob er das ausprobieren möchte.
Eines Abends lagen wir zusammen im Bett. Ich habe ihn beim Einschlafen begleitet und wir haben wieder über seine Flachwarzen gesprochen, weil das Thema inzwischen sehr präsent war. Dann habe ich ihn gefragt, was er davon halten würde, wenn wir eine Heilerin dazuholen, die seine Warzen bespricht. Ich war wirklich gespannt, wie er reagieren würde.
Simon hat die Augen riesengroß aufgerissen und war sofort Feuer und Flamme. Er wollte direkt wissen, wann wir anfangen können, wie das funktioniert und natürlich vor allem: Wie lange dauert es, bis die Warzen weg sind? Ich hatte das Gefühl, dass bei ihm sofort etwas angesprungen ist – so nach dem Motto: Vielleicht haben wir jetzt endlich das gefunden, was uns hilft.
Er war neugierig, aufgeregt und total offen. Ich habe bei ihm wirklich keinen Moment erlebt, in dem er dachte, das sei Blödsinn oder könne nicht funktionieren. Damit war klar: Simon wollte diesen Weg selbst gehen.
So erlebte Simon den ersten Kontakt mit Petra
Vor dem ersten Termin war Simon nervös. Nicht, weil ihm der Kontakt unangenehm war, sondern weil er nicht wusste, was genau passieren würde. Er war gespannt, ob er etwas merken würde und natürlich darauf, wie sich seine Flachwarzen entwickeln.
Später habe ich noch einmal mit ihm darüber gesprochen. Er sagte mir, dass er sich von Anfang an wohlgefühlt habe. Der Kontakt mit Petra habe sich für ihn nicht fremd angefühlt. Im Gegenteil: Er hatte das Gefühl, als würden die beiden sich schon länger kennen. Er konnte das Besprechen zunächst nicht wirklich erklären oder mit dem Verstand greifen, hatte aber trotzdem das Gefühl, dass es für ihn wichtig und richtig war.
AUDIO 2: Tina erzählt, wie Simon den Kontakt mit Petra erlebt hat – sein Wohlgefühl, seine anfängliche Nervosität und sein Vertrauen.
Transkript der 2. Sprachnachricht von Tina
Simons Erfahrung mit dem Warzenbesprechen
Simon hat sich von Beginn an sehr wohl gefühlt. Er hatte sogar das Gefühl, als würdet ihr euch schon länger kennen. Zu keinem Zeitpunkt war das Gespräch für ihn unangenehm. Er wusste, dass es darum geht, unserem Ziel näherzukommen: dass seine Haut wieder schön wird. Komisch war es für ihn ebenfalls nicht. Was er gespürt hat, war eher eine innere Nervosität, weil er natürlich nicht wusste, was genau passieren würde und wie sich alles entwickeln würde. Er war gespannt auf den Verlauf.
Vertrauen in das Besprechen der Flachwarzen
Er hätte sich im Nachhinein nichts anders gewünscht. Für ihn hat es sehr gut gepasst. Er war offen für das, was passiert ist, und sein Hauptfokus lag auf dem Ergebnis, das wir uns erhofft hatten – und das am Ende unsere Erwartungen sogar deutlich übertroffen hat. Er konnte die Dinge zunächst nicht wirklich greifen oder erklären. Trotzdem hatte er das Gefühl, dass das, was passiert, wichtig und richtig ist. Er hatte nie den Eindruck: „Das ist jetzt irgendwie komisch für mich.“
Dreimal besprechen – ruhig und über die Ferne
Simon wurde innerhalb von ungefähr zwei Wochen dreimal besprochen. Auch bei ihm fand das Besprechen auf Distanz statt.
Wir machten es uns dafür zu Hause ruhig, ohne Radio, Ablenkung oder etwas, das nebenbei lief. Wir kuschelten uns zusammen in mein Bett und hörten zunächst zu, wenn Petra erklärte, was nun passiert. Danach mussten wir eigentlich nichts weiter tun.
Wir haben es beide als sehr angenehm erlebt, dass wir nicht großartig irgendetwas machen mussten. Wir konnten einfach liegen bleiben und Petra ihre Arbeit machen lassen. Das fand ich auch für meinen Kopf total hilfreich. Man kommt dadurch gar nicht erst so sehr in dieses Denken: Habe ich alles richtig gemacht? Habe ich mich genug darauf eingelassen? Hätte ich noch irgendetwas tun müssen? Wir konnten es einfach geschehen lassen.
Simon hat währenddessen natürlich immer wieder seine Hände angeschaut. Er wollte sofort wissen, ob sich schon etwas verändert.
Nach dem ersten Besprechen war äußerlich noch keine große Veränderung zu sehen. Damit hatte ich auch nicht gerechnet. Die Flachwarzen bestanden schon lange und waren inzwischen extrem ausgeprägt. Von Anfang an war offen darüber gesprochen worden, dass es bei einem solchen Verlauf durchaus mehrere Termine brauchen könnte. Zwischen dem ersten und dem zweiten Besprechen lagen nur wenige Tage – und genau dann begann sich etwas zu verändern.
Beim zweiten Besprechen kam der Apfel dazu
Simon wollte weiterhin wissen, wie lange es dauern würde, bis die Flachwarzen verschwinden. Petra hatte ihm beim ersten Kontakt eine zeitliche Orientierung gegeben, die für ein Kind gut greifbar war. Gerade hatten die Sommerferien begonnen. Petra hatte ihm sinngemäß erklärt, dass sich bis zu den Herbstferien im Oktober bereits sehr viel verändret haben könnte. Für Simon war das verständlich, trotzdem fragte er beim zweiten Termin wieder nach.
Diesmal kam etwas hinzu, das aus der Tradition des Warzenbesprechens bekannt ist: ein Apfel. Simon schnitt ein Viertel aus einem Apfel heraus. Während des Besprechens strich er mit den Schnittflächen über die besonders betroffenen Stellen – über sein Gesicht, seine Hände und weitere Hautbereiche, an denen die Flachwarzen sichtbar waren. Teilweise machte Simon das selbst, teilweise half ich ihm dabei. Anschließend sollte das herausgeschnittene Stück vergraben werden.
Simon fand dieses Ritual spannend und hatte das Gefühl, selbst etwas beitragen zu können. Auch mir tat dieser sichtbare Schritt gut. Nach all den Monaten des Suchens konnte Simon nun selbst etwas tun und das Ritual aktiv mitgestalten.
Der Apfel sollte außerhalb des Gartens vergraben werden
Wir leben mit einem eingezäunten Garten. Trotzdem entschieden wir uns bewusst dagegen, das Apfelstück dort zu vergraben, und suchten uns einen Platz außerhalb. Wir verbanden damit eine ganz persönliche Bedeutung: Wir wollten das Thema symbolisch aus unserem Zuhause hinausgeben.
Simon verriet niemandem, wo der Apfel vergraben war. In der Nachbarschaft leben viele Kinder und er wollte nicht, dass jemand die Stelle findet oder das Stück wieder ausgräbt. Der restliche Apfel blieb zu Hause. Daraus entwickelte sich fast nebenbei ein weiteres kleines Ritual: Simon beobachtete jeden Tag, wie sich der Apfel veränderte. Für ihn gehörten plötzlich zwei Dinge zusammen – der Apfel und seine Haut.
„Mama, schau, die Warzen werden immer weniger. Das muss so sein, weil sich der Apfel auch verändert.“
Dieser Satz zeigt für mich sehr schön, wie Simon selbst den Prozess erlebt hat. Er brauchte keine komplizierte Erklärung. Er sah etwas, beobachtete etwas und stellte für sich eine Verbindung her.
Nach dem zweiten Besprechen wurde die Veränderung sichtbar
Nach dem ersten Besprechen hatte ich zunächst sogar den Eindruck, dass einzelne Flachwarzen stärker gerötet und etwas erhabener wirkten. Ich konnte das nicht einordnen und beobachtete einfach weiter. Nach dem zweiten Besprechen veränderte sich das Hautbild dann deutlich.
Vor allem am Kinn, wo die Flachwarzen besonders dicht beieinanderstanden, wurden die Stellen zunächst flacher. Danach wirkten sie kleiner und blasser. Dann verschwanden nach und nach immer mehr. Mit dieser Geschwindigkeit hatte ich nicht gerechnet. Zwischen dem ersten und dem zweiten Besprechen lag noch nicht einmal eine volle Woche. Trotzdem waren die Veränderungen so deutlich, dass ich begann, immer wieder Fotos zu machen und sie mit älteren Bildern zu vergleichen.
Ich wollte sicher sein, dass ich mir das nicht nur einbildete. Doch die Fotos zeigten dasselbe: Die Flachwarzen veränderten sich sichtbar.
Zwischenstand nach dem 2. Besprechen:


„Ich hätte nie gedacht, dass das so schnell geht“
Ich hatte ursprünglich damit gerechnet, dass Simon möglicherweise noch weitere Termine brauchen würde. Nicht, weil Petra darauf gedrängt hatte, sondern weil das Ausmaß der Flachwarzen so massiv war. Nach dem zweiten Besprechen änderte sich mein Gefühl.
Ich hätte wirklich nie gedacht, dass sich in so kurzer Zeit so viel verändern kann. Wir haben ständig Fotos gemacht und miteinander verglichen, weil wir selbst kaum glauben konnten, was wir sehen. Die Warzen wurden zuerst flacher, dann kleiner und blasser. Und dann waren immer weniger da. Damit hatten wir einfach nicht gerechnet.
AUDIO 3: Tina erzählt von den schnellen Veränderungen nach dem zweiten Besprechen und davon, wie überrascht sie über den Verlauf war
Transkript der 3. Sprachnachricht von Tina: Wie verlief die sichtbare Veränderung der Flachwarzen?
Flachwarzen nach dem ersten Warzenbesprechen
„Also, nach dem ersten Mal Warzenbesprechen haben wir noch nicht so viel Veränderung bemerkt. War uns aber auch absolut bewusst. Das wurde auch von Anfang an so kommuniziert, wie ich schon erwähnt habe, dass Petra meinte, dass bei so chronischen Warzen der Prozess etwas länger dauern könnte. Und wir hatten jetzt auch nicht die Erwartung, dass sich nach dem ersten Mal so viel tut. Wir hatten den ersten Termin an einem Dienstag, meine ich – oder war es ein Montag? – und den zweiten Termin am Freitag, also eine relativ kurze Zeitspanne. Und ich hätte nie, nie, nie gedacht, dass sich extrem viel auch schon nach dem zweiten Termin tut. Das ist nicht mal eine volle Woche gewesen, und dass wir da so gute Veränderungen schon wahrnehmen konnten. Die Warzen wurden nach dem ersten Besprechen – hatte ich für mich das Gefühl – sehr errötet und auch erhaben. Ich hatte aber dann für mich so das Gefühl, dass sich dieser Virus quasi jetzt nach draußen, also nach außen, drängen möchte und somit noch mal mehr an der Oberfläche vielleicht auch sichtbar wird.“
Sichtbare Veränderung nach dem zweiten Besprechen der Flachwarzen
„Aber nach dem zweiten Termin – und vielleicht liegt es auch zusätzlich an dem Apfel – hat sich das Hautbild so schnell eigentlich zum Positiven verändert, dass wir es kaum glauben konnten. Wir haben so viele Bilder gemacht, so viele Vergleichsbilder gemacht, weil wir so happy waren, weil ich es nicht für möglich gehalten habe. Da ich eben wusste, dass es länger dauern könnte, dass wir dann doch letztendlich so ein schnelles Resultat erzielen konnten. Also, nach dem zweiten Besprechen hatten wir dann wirklich schon sehr gute Resultate und ich war so begeistert. Ich habe ja nach dem ersten Termin grundsätzlich geglaubt – rein nur für meinen Verstand –, ob es nicht zur Sicherheit schon auch wichtig und gut wäre, wenn wir einen vierten oder fünften Termin in Anspruch nehmen, damit wir wirklich sicher sind. Aber nach dem zweiten Termin wusste ich dann: Perfekt, on top, Simon reagiert so gut, seine Haut regeneriert sich so gut. Also ja, das war der absolute Wahnsinn.“
Warzen bei Kindern: von flacheren Warzen bis zur vollständig glatten Haut
„Also, sie wurden zuerst flacher, dann wurden sie kleiner, blasser, bis sie dann letztendlich ganz verschwunden sind. Anfangs hatte er – weil wir jetzt Sommer haben und er sehr braun ist von der Sonne – noch weiße Flecken, wo die Warzen vorher waren, einfach weil die nicht gebräunt waren. Aber die Haut war komplett flach und wirklich wunderschön. Mittlerweile hat sich seine Haut total gebessert. Also, wir haben gar nichts mehr. Es ist alles weggegangen, egal ob auf den Füßen, auf den Fingern, bei den Ohren, bei den Augen, bei dem Kinn – überall. Also, er hat die wunderschönste Haut jetzt nach so kurzer Zeit, wobei wir eigentlich damit gerechnet haben, dass es durchaus auch bis Oktober, bis zu den Herbstferien, dauern könnte. Also, das haben wir zumindest mit Simon besprochen, dass wir ihm wünschen, dass bis zu den Herbstferien im Oktober alles weg ist. Und ja, wir haben jetzt Mitte August und er sieht wunderschön aus – auch zuvor, aber jetzt mit diesem neuen Hautgefühl halt ja noch mal ganz was anderes.“
Beim dritten Besprechen war Simon längst sicherer geworden
Beim dritten Besprechen kannte Simon den Ablauf bereits. Diesmal war allerdings kein neuer Apfel vorbereitet worden. Deshalb stellte sich Simon den Ablauf vor. Für ihn war das kein Problem. Er hatte die ersten sichtbaren Veränderungen längst selbst gesehen und wusste inzwischen, dass sich etwas tat. Die Flachwarzen, die vorher jeden Tag Thema gewesen waren, begannen langsam an Bedeutung zu verlieren.
Nach dem dritten Besprechen kam dann eine Entscheidung, die weder von mir noch von Petra ausging: Simon wollte keinen weiteren Termin. Nicht, weil er keine Lust mehr hatte oder ungeduldig geworden war. Im Gegenteil. Er hatte für sich das Gefühl, dass es jetzt reicht und dass sein Körper den weiteren Weg allein gehen kann.
Noch kurze Zeit zuvor hatte Simon immer wieder gefragt, wann seine Warzen endlich verschwinden würden. Jetzt war er plötzlich so sicher, dass er keinen weiteren Termin mehr brauchte. Mich überraschte diese Entscheidung – und zugleich passte sie genau zu dem, was wir inzwischen an seiner Haut sehen konnten. Die Entwicklung war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht abgeschlossen.
Vier Wochen später: Simons Haut ist frei von sichtbaren Flachwarzen
Erst blieben noch wenige helle Stellen zurück
Nach dem dritten Besprechen ging die Entwicklung weiter. Zunächst waren auf der Stirn noch wenige Stellen zu erkennen. Dort, wo zuvor Flachwarzen gesessen hatten, blieben teilweise kleine helle Punkte zurück. Simon war vom Sommer bereits gebräunt, während die Haut unter den Warzen keine Sonne abbekommen hatte. Dadurch wirkten einzelne Bereiche heller, obwohl die Haut selbst bereits wieder glatt war.
Ich beobachtete diese letzten Stellen weiterhin genau. Nach all der Zeit fiel es mir schwer, einfach davon auszugehen, dass das Thema nun tatsächlich vorbei sein könnte. Zu oft hatte ich erlebt, dass Simons Haut im Sommer wieder stärker reagierte.
Sonne, Freibad und Chlorwasser – und die Frage, ob etwas zurückkommt
Gerade dieser Sommer machte die Entwicklung für mich besonders spannend. Es war heiß, Simon ging fast täglich ins Freibad, war viel draußen, hatte Sonne auf der Haut und kam regelmäßig mit Chlorwasser in Berührung. Genau diese Dinge hatte ich in den vergangenen Jahren immer wieder mit den Phasen verbunden, in denen die Flachwarzen besonders stark aufgetreten waren.
Ob Sonne oder Chlorwasser tatsächlich einen Einfluss auf Simons Haut hatten, lässt sich daraus nicht ableiten. Für mich waren es jedoch genau die Faktoren, die ich über Jahre als mögliche Trigger wahrgenommen hatte. Deshalb schaute ich jetzt besonders aufmerksam hin und fragte mich, ob neue Flachwarzen auftauchen oder die verbliebenen Stellen wieder auffälliger werden würden.
Das geschah nicht. Die Haut blieb ruhig, und die letzten sichtbaren Stellen verschwanden ebenfalls.

Aktueller Hautzustand Gesicht – 4 Wochen nach dem ersten Besprechen der Flachwarzen.


Aktueller Hautzustand Hände – 4 Wochen nach dem ersten Besprechen der Flachwarzen.
Als ich einige Wochen nach dem ersten Besprechen noch einmal auf den gesamten Verlauf zurückblickte, war mein Fazit eindeutig:
„Wir haben keine einzige Warze mehr.“
Fast drei Jahre kannten wir Simon kaum ohne Flachwarzen. In diesem Sommer waren es schließlich so viele geworden, dass ich von Hunderten sprechen würde. Einzelne Bereiche seines Gesichts waren dicht übersät. Jetzt war seine Haut glatt.
Ich hatte mich darauf eingestellt, dass der Weg deutlich länger dauern könnte. Auch Simon hatte von Petra eine zeitliche Orientierung bekommen, die für ein Kind greifbar war: Bis zu den Herbstferien im Oktober könne sich sehr viel verändern. Nun war Mitte August, die Herbstferien noch weit entfernt, und Simon hatte keine sichtbaren Flachwarzen mehr.
Simon schaut wieder ganz anders in den Spiegel
Für Simon war das Ergebnis nicht einfach nur ein Fotovergleich. Ich beobachtete, wie er sich selbst immer wieder ansah. Er stand vor dem Spiegel, betrachtete sein Gesicht und fuhr mit den Fingern über sein Kinn und seine Stirn. Stellen, die über Monate sichtbar und fühlbar gewesen waren, waren plötzlich glatt.
Teilweise schien er selbst kaum glauben zu können, dass die Flachwarzen wirklich verschwunden waren. Nach einem Sommer, in dem andere Kinder und auch Erwachsene immer wieder gefragt hatten, was er denn im Gesicht habe, musste er nichts mehr erklären. Keine Ausweichgeschichte über Chlorwasser, keine Erklärung mit der Sonne, keine schnelle Antwort, um das Gespräch möglichst rasch zu beenden.
Für mich war das ein ganz anderes Lebensgefühl. Nicht, weil Simon vorher weniger schön gewesen wäre – das möchte ich ganz klar sagen. Aber die belastenden Fragen von außen waren weg, und mit ihnen verschwand ein Thema, das in diesem Sommer sehr viel Raum eingenommen hatte.
Aus dem Jungen, der fragte „Wann sind sie weg?“, wurde einer, der es selbst lernen möchte
Noch etwas blieb von dieser Erfahrung. Petra hatte mich auf ihr Buch „Besprechen lernen. Ein Leitfaden.“ aufmerksam gemacht und mir erklärt, dass traditionelles Besprechen kein Wissen sein muss, das nur wenigen Menschen vorbehalten bleibt. Ich könne selbst lernen, Simon weiter zu besprechen, wenn ich das möchte.
Das Buch wurde bestellt. Doch nicht nur ich interessierte mich dafür. Simon begann selbst darin zu lesen und sagte, dass er gern lernen würde, wie Besprechen funktioniert.
Inzwischen ist dieser Wunsch etwas in den Hintergrund gerückt – aus einem einfachen Grund: Es gibt aktuell keine Warze mehr, die er besprechen müsste. Seine Haltung dazu hat sich trotzdem nicht verändert. Falls irgendwann wieder eine Warze auftauchen sollte, möchte Simon sie selbst besprechen. Er kann sich sogar vorstellen, auch Freunden oder Bekannten zu helfen, wenn sie einmal mit einem ähnlichen Thema zu tun haben.
Das ist für mich eine der schönsten Wendungen dieser Geschichte. Am Anfang stand ein achtjähriger Junge, der vor allem wissen wollte:
„Wie lange dauert es, bis die Warzen weg sind?“
Wenige Wochen später beschäftigte ihn eine ganz andere Frage:
Wie kann ich das selbst lernen?
Was ich aus diesen Wochen mitnehme
Ich hatte über Jahre versucht, eine Lösung für Simons Flachwarzen zu finden. In diesem Sommer war aus einem Hautthema, mit dem wir bislang irgendwie umgehen konnten, eine echte Belastung geworden. Dass sich das Hautbild nach dem zweiten Besprechen bereits deutlich veränderte, hatte ich nicht erwartet. Dass wenige Wochen später keine sichtbare Warze mehr vorhanden sein würde, erst recht nicht.
Mindestens ebenso wichtig wie das Ergebnis selbst war für mich die Art, wie ich diese Wochen erlebt habe. Ich habe den Kontakt mit Petra als herzlich, ehrlich und auf Augenhöhe empfunden. Ich hatte nie das Gefühl, mit Simon einfach nur einen Termin gebucht zu haben und danach wieder allein dazustehen. Fragen durften gestellt werden, Zweifel ausgesprochen werden, und gleichzeitig gab es keine Garantie und kein Versprechen, wie schnell sich etwas verändern würde.
„Ich hatte nie das Gefühl, dass wir einfach Kunden sind. Du hast Simon gesehen und du hast mich gesehen. Wir konnten alles offen kommunizieren und ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass irgendeine Frage offen geblieben ist.“
Ich habe Petra inzwischen weiterempfohlen. Nicht nur wegen der sichtbaren Veränderung von Simons Haut, sondern auch wegen der Art, wie ich die Begleitung erlebt habe.
Eine Erfahrung, die für mich mehr bewegt hat als nur das Hautbild
Rückblickend hätte ich gern früher gewusst, welche Möglichkeit das traditionelle Besprechen für uns sein könnte. Nicht, weil daraus eine allgemeine Aussage über Flachwarzen abgeleitet werden kann und auch nicht, weil jeder Verlauf genauso sein muss wie der von Simon. Sondern weil die vergangenen Jahre für uns mit Sorgen, Unsicherheit und immer neuen Versuchen verbunden waren.
Heute weiß ich, wie sich dieser Weg für Simon und mich angefühlt hat. Für uns war es richtig, auch einen Weg in Betracht zu ziehen, den ich nicht vollständig mit dem Verstand erklären konnte – ohne dabei die medizinische Abklärung aus dem Blick zu verlieren.
Die Erfahrung hat auch bei mir selbst etwas in Bewegung gebracht, das über Simons Haut hinausgeht. Ich habe das Gefühl, dass sich innerhalb unserer Familie etwas verändert hat, das ich noch gar nicht vollständig greifen kann. Dieser Teil gehört jedoch bereits zu meiner eigenen Entwicklung und nicht mehr in den Mittelpunkt von Simons Geschichte.
Denn hier geht es um einen achtjährigen Jungen, der fast drei Jahre mit Flachwarzen gelebt hat, in diesem Sommer immer wieder erklären musste, was mit seiner Haut los war und wenige Wochen später vor dem Spiegel stand und über glatte Haut strich. Und um einen Jungen, der am Anfang nur eine Frage hatte: Wann sind die Warzen endlich weg?
Heute denkt Simon bereits darüber nach, wie er das Besprechen selbst lernen kann.
Weitere Entwicklungsgeschichte über Warzen
Wenn du noch eine weitere Entwicklungsgeschichte über „Hartnäckige Warzen“ lesen möchtest. Hier erzählt Gerdi, wie sie ihre eigenen hartnäckigen Warzen aus ihrer Kindheit in Erinnerung hat.
Wie erlebt dein Kind die Flachwarzen im Alltag?
Hat dein Kind selbst Flachwarzen oder habt ihr schon länger mit Warzen zu tun? Schreib mir gern in die Kommentare, wie ihr die Situation erlebt. Wie geht dein Kind damit um, wenn die Hautveränderungen sichtbar sind oder andere Menschen danach fragen? Und kanntest du das traditionelle Besprechen von Warzen bereits? Ich freue mich, von deinen Erfahrungen zu lesen und mit dir ins Gespräch zu kommen.
❤️ Herzlichst … Petra Moje
Wenn dein Kind ebenfalls Flachwarzen hat
Wenn dein Kind selbst von Flachwarzen betroffen ist und du wissen möchtest, ob mein traditionelles Besprechen für euch infrage kommt, kannst du dich gern bei mir melden.
Ich arbeite ausschließlich über die Ferne und schaue mit dir zunächst auf eure aktuelle Situation und darauf, ob eine Begleitung für euch stimmig ist.
Möchtest du meine Arbeit weiter kennenlernen?
Was ist gerade dran?
In meinem Telegram-Kanal „Was ist gerade dran? … mit Petra Moje“ teile ich persönliche Sprachnachrichten, Impulse und Einblicke in meine Arbeit zum Besprechen, LICHT-Besprechen, zu den MEVOLYs und zu inneren Entwicklungsprozessen. Dort erfährst du auch, wenn neue Blogbeiträge und Entwicklungsgeschichten erscheinen.
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📧 Mail: info@petramoje.de
📞 Telefon: +49 (0)173 695 26 52
Über Petra Moje und das traditionlle Besprechen

Seit mehr als 35 Jahren begleitet mich das traditionelle Besprechen. Die überlieferten Heilverse habe ich von meinem Opa übernommen und über viele Jahre in meine eigene Arbeit integriert. Heute arbeite ich ausschließlich über die Ferne. Das traditionelle Besprechen ist bis heute meine Wurzel – auch bei Anliegen wie Warzen und anderen Hautthemen. Darüber hinaus bin ich Autorin mehrerer Bücher und habe mein Wissen über das Besprechen in meinem Buch „Besprechen lernen. Ein Leitfaden.“ weitergegeben.
Meine Bücher
Mehr Informationen, Einblicke und Bestellmöglichkeiten zu meinen Büchern findest du hier.
Hinweis / Copyright
© Petra Moje | Alle Rechte vorbehalten. Die Inhalte dieses Beitrags dürfen ohne schriftliche Genehmigung weder kopiert noch vervielfältigt oder veröffentlicht werden.
Wichtiger Hinweis
Meine Arbeit ersetzt keine medizinische Diagnostik oder Behandlung und ich gebe keine Heilversprechen. Wenn dein Kind Hautveränderungen, Beschwerden oder andere Symptome hat, lass diese bitte ärztlich abklären.
Simons Geschichte beschreibt die persönliche Erfahrung einer Familie mit Flachwarzen und dem traditionellen Besprechen. Daraus lässt sich nicht ableiten, dass andere Verläufe gleich sind oder dass sich Flachwarzen innerhalb eines bestimmten Zeitraums verändern.
